Die überfordernde Gleichzeitigkeit von allem

Es ist diese ungreifbare Gleichzeitigkeit von allem, die mir zu schaffen macht.

Der Ukraine-Krieg, der Terror im Gaza-Streifen und Israel, berufliches Hin- und Her, das bald beginnende Studium, überhübsche Insta-Influencer-Boys, denen man nacheifert einem aber nur ein schlechtes Gewissen machen, die Klimakatastrophe, die Vorbereitungen für unsere Hochzeit, die FOMO, wenn man mal nicht auf einer Party von Freunden dabei war, die Wahlen in Thüringen und Sachsen, die Rückkehr des Faschismus in Deutschland und Europa, dass ich zuviel wiege (und hoffentlich trotzdem in den Hochzeitsanzug passe), die Sorge darum, kein sinnerfülltes Leben zu führen, der dritte Weg in Plauen und ach ganz nebenbei: die Sorge um ein halbwegs anständiges Leben im Alter auch ohne staatliche Rente.

All das passiert gleichzeitig und frisst mentale Ressourcen. Da nicht durchzudrehen – wie machen das alle?! Ach was … tut man sowieso nicht. Ich gehe jetzt einfach – wie jeden Tag – Tagesschau gucken.

Bis bald. Tschöö.

Kommentare

Eine Antwort zu „Die überfordernde Gleichzeitigkeit von allem“

  1. Avatar von Jesky
    Jesky

    Es ist normal, sich von all den parallelen Aufgaben und Verpflichtungen überwältigt zu fühlen. Jeder hat eine andere Strategie, aber ein Moment der Entspannung kann sein, wenn man sich am Abend hinsetzt und sich bewusst wird, was positiv war. Wie zum Beispiel der Kauf des Hochzeitsanzug oder des Brautkleides, die Auswahl der Lieder, ein schönes Buch ein schöner Gedanke.

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